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17.02.2018 / Inland / Seite 4

Trauerspiele zu Dresden

Eine gute Woche lang stellen sich Antifaschisten rechten Aufmärschen entgegen

Steve Hollasky und Lothar Bassermann

Angeführt von einem selbsterklärten »überzeugten Nationalsozialisten« wollen an diesem Sonnabend erneut Neonazis und andere Rechte durch Dresden marschieren. Sie planen, ihre geschichtsrevisionistische Sicht auf die Bombardierung der Stadt durch die Alliierten zu propagieren. Anlass ist deren 73. Jahrestag. Für die sächsische Landeshauptstadt ist das der dritte Aufmarsch innerhalb einer guten Woche. Antifa­schistinnen und Antifaschisten kündigten in den letzten Tagen Proteste gegen den rechten Aufmarsch unter dem Motto »Rechte Hetze nicht unwidersprochen lassen« an. Die Gegendemonstranten versammeln sich nach jW-Informationen ab 12.30 Uhr am Albertplatz sowie ab 14.00 Uhr am Postplatz.

Anmelder der rechten Demonstration ist Gerhard Ittner, Holocaustleugner aus Bayern. 2013 war er von der Bundesanwaltschaft verhört worden, weil ihm gute Kontakte zum rechtsterroristischen »Nationalsozialistischen Untergrund« und mögliche Mitwisserschaft von dessen Verbre...

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