12.02.2018 / Politisches Buch / Seite 15

Aufstand gegen die Faschisten

Simha Rotem kämpfte gegen die Nazis im Warschauer Ghetto. Seine Biographie wurde neu aufgelegt

Gerd Bedszent

Es gibt nicht viele authentische Zeugnisse von Beteiligten am Warschauer Ghettoaufstand vom April/Mai 1943. Fast alle Kämpfer der »Jüdischen Kampforganisation« (ZOB), die sich damals den angreifenden SS-Verbänden und deren Helfershelfern entgegenstellten, fielen entweder im Gefecht oder aber sie wählten in hoffnungsloser Lage den Freitod. Die Erinnerungen von Simha Rotem, genannt »Kazik«, wurden bereits in den 1990er Jahren unter dem Titel »Kazik. Erinnerungen eines Ghettokämpfers« von einem linken Kleinverlag herausgebracht. Wie es im Vorwort der kürzlich erschienenen Neuauflage desselben Titels heißt, ist der Autor mittlerweile der einzige noch lebende Veteran dieser Ghettorevolte.

Eine komplette Geschichte des verzweifelten Aufbegehrens der zum Tode verurteilten jüdischen Bevölkerung Warschaus findet sich im Buch nicht – es handelt sich um eine Schilderung der persönlichen Erlebnisse des Autors. Die Ereignisse des Frühjahres 1943 nehmen allerdings eine...

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