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06.02.2018 / Inland / Seite 4

Unprofitables Schulwesen

Konfessionelle Bildungsstätten: Erzbistum Hamburg brüskiert Katholiken mit Schließungsplänen

Kristian Stemmler

Im protestantischen Hamburg residiert ein katholischer Erzbischof. Das überrascht manchen, der sich in Kirchenfragen nicht auskennt. Tatsächlich sind immerhin zehn Prozent der Hamburger Mitglied der römisch-katholischen Kirche. Im Bahnhofsviertel St. Georg hat Erzbischof Stefan Heße seinen Sitz, geistliches Oberhaupt des Erzbistums Hamburg, das neben der Hansestadt auch noch Schleswig-Holstein und Mecklenburg umfasst und zu dem rund 400.000 Gläubige gehören. Lauter Protest ist in deren Kreisen eher unüblich – doch aktuell regt er sich in vielen katholischen Gemeinden der Stadt.

Ausgerechnet an das Schulwesen, bisher der ganze Stolz der Hamburger Katholiken, will das Erzbistum die Axt legen. Mitte Januar wurde öffentlich, dass von den 21 katholischen Schulen im Stadtstaat bis zu acht geschlossen werden sollen. Fünf auf jeden Fall, drei seien vielleicht noch zu retten. An den betroffenen Einrichtungen war das Entsetzen groß, bei Schülern, Eltern und Lehrern...

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