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05.02.2018 / Ausland / Seite 7

40 Kilometer »Pufferzone«

Israel kontrolliert immer größere Gebiete in Syrien. Aufständische Gruppen finanziert und ausgerüstet

Karin Leukefeld

Seit Beginn des Krieges in Syrien 2011 hat Israel seinen Einfluss und die Kontrolle über Teile des Nachbarlandes ausgebaut. Ziel der Intervention ist es, sich jenseits der 1967 besetzten und 1981 völkerrechtswidrig annektierten syrischen Golanhöhen weiteres Territorium in Syrien anzueignen. Dabei macht Tel Aviv wie gewohnt »Sicherheitsbedürfnisse« geltend und verweist auf das Engagement des Iran und der libanesischen Hisbollah im Syrien-Krieg.

Ausgangspunkt der israelischen Expansion ist die Pufferzone auf den Golanhöhen, die seit 1974 von einer Beobachtertruppe der Vereinten Nationen (UNDOF) kontrolliert wird. Seit 2012 waren die UN-Blauhelme wiederholt von aufständischen syrischen Kampfgruppen angegriffen worden, die aus Jordanien Unterstützung erhielten. Nachdem zur Jahreswende 2013/14 UN-Soldaten entführt wurden, zogen sich die Vereinten Nationen aus der südlichen und zentralen Pufferzone zurück. Auch die in dem Gebiet lebende syrische Bevölkerung wur...

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