02.02.2018 / Sport / Seite 16

Die schönste Zumutung

Wenn nichts mehr hilft, gibt’s Freibier: Eine Hommage auf die unterklassige »Handballhölle«

Oliver Rast

Nach dem blamablen Auftritt der Profitruppe des Deutschen Handballbunds während der EM in Kroatien können sich die verprellten Fans den wahren Handballkünsten zuwenden, die ihnen in den Bezirksligen geboten werden. Einblick gewährt das erste Buch über den bundesdeutschen Amateurhandball. In Daniel Duhrs verkappter Hommage »Handballhölle Bezirksliga. Siebte Liga – Erste Sahne«. In diesem Milieu geht es talentfrei, aber trinkfest zu.

Vorab irritiert der 235malige DHB-Nationaltorhüter Henning Fritz mit einem Wandkalenderspruch: »Handballer sind Handballer – ganz egal, in welcher Liga sie spielen.« Das stimmt so natürlich nicht ganz, denn Fritz ignoriert die verhaltensoriginelle Spielweise der unterklassigen Laien. Klar, wie im Profihandball stehen sieben Akteure auf dem Feld, vom Torwart über die Mittelposition bis zum Kreisläufer und den flankierenden Außenspielern. Aber trotzdem ist es ein anderes Spiel. Denn jede Position erfordert technisches und taktisc...

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