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01.02.2018 / Ausland / Seite 7

Ergebnisse in Sotschi

Die Konferenz für den Dialog in Syrien kann erste Erfolge aufweisen. Überschattet wurde sie von der Invasion der Türkei in Afrin

Karin Leukefeld

Die »Konferenz für den nationalen syrischen Dialog« in Sotschi am Schwarzen Meer in Russland ist am Dienstag mit konkreten Ergebnissen beendet worden. Die rund 1.500 Delegierten einigten sich auf die Bildung einer 150köpfigen Kommission, die unter Federführung der Vereinten Nationen in Genf die syrische Verfassung überarbeiten soll. Neben Regierungsvertretern sollen der Kommission auch Vertreter der Opposition angehören.

Zu der Konferenz eingeladen hatten die drei Regionalmächte Russland, Iran und Türkei. Sie gelten seit Anfang 2017 als Garantiemächte für eine Waffenruhe und Deeskalationsgebiete in Syrien, die im Astana-Prozess beschlossen worden waren. Niemand habe »erwartet, dass es möglich sein wird, Vertreter von absolut allen Gruppen der syrischen Nation hier zu versammeln«, sagte Außenminister Sergej Lawrow am Dienstagabend vor Journalisten.

Auch der UN-Syrienbeauftragte Staffan De Mistura war im Auftrag des UN-Generalsekretärs António Guterres ange...

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