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01.02.2018 / Inland / Seite 4

Hausgemachtes Desaster

Studie: Lehrermangel vor allem an Grundschulen spitzt sich zu. 2025 fehlen demnach 35.000 Fachkräfte. Gewerkschaft beklagt hohe Arbeitsbelastung

Jana Frielinghaus

Nicht erst seit dem verstärkten Zuzug von Flüchtlingen im Jahr 2015, sondern bereits lange vorher haben Fachleute vor Personalnot im Bildungswesen gewarnt. Die Gründe: wieder ansteigende Geburtenraten und zu geringe Ausbildungskapazitäten an den pädagogischen Hochschulen. Die Politik in Bund und Ländern hat das ignoriert, das Ergebnis ist ein bereits jetzt akuter Fachkräftemangel. Der führt dazu, dass Pensionäre in den Schuldienst zurückgebeten und Tausende Quereinsteiger für den Beruf fit gemacht werden.

Einer am Mittwoch veröffentlichten Studie zufolge wird sich die Lage in den nächsten Jahren noch einmal zuspitzen, insbesondere in den Grundschulen, wo die Personalnot schon jetzt am größten ist. Nach Angaben der Bertelsmann-Stiftung, die Ergebnisse der Untersuchung am Mittwoch in Gütersloh präsentierte, werden bis zum Jahr 2025 in der Primarstufe rund 35.000 Lehrer fehlen. In den nächsten sieben Jahren müssten nach Rechnung der Autoren Klaus Klemm und D...

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