25.01.2018 / Inland / Seite 4

Land will Lage in Cottbus »entspannen«

Nach rechter Demo schickt Brandenburgs Regierung mehr Sozialarbeiter und Polizisten in die Stadt

Jens Walter

In Cottbus fühlen sich etliche Bürger von Fremden bedroht. Vergangenen Samstag konnte ein Verein mit dem Namen »Zukunft Heimat« rund 1.000 Menschen zu einer Demonstration mobilisieren, auf Schildern waren Slogans wie »Grenzen dicht!«, »Schnauze voll!« und ähnliches zu lesen. Auslöser der Protestkundgebung waren zwei Auseinandersetzungen zwischen jugendlichen Geflüchteten und Einheimischen: Am 17. Januar hatte ein 15jähriger Syrer einem etwa gleichaltrigen Deutschen nach einer verbalen Auseinandersetzung eine Schnittwunde zugefügt, am 12. Januar sollen drei ebenfalls jugendliche Syrer, 14, 15 und 17 Jahre alt, ein Ehepaar an einem Einkaufszentrum bedroht haben, der jüngste von ihnen soll ein Messer gezückt haben.

Seither bricht sich die angestaute Wut über angeblich zu viele Ausländer in der Stadt Bahn – und Landes­innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) eilt zu Hilfe. Am Dienstag teilte er mit, die Landesregierung werde 30 bis 40 Sozialarbeiter und zehn z...

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