23.01.2018 / Inland / Seite 5

Telekom-Tochter vor Spaltung

T-Systems soll umorganisiert werden. Bei den Gewerkschaften stößt das auf wenig Gegenliebe

Florian Sieber

Adel Al-Saleh, der neue Chef der Telekom-Großkundenabteilung T-Systems International GmbH, schien keine Zeit verlieren zu wollen. Nur drei Wochen nach seinem Antritt stellte der frischgebackene Geschäftsführer, der explizit für die Umorganisierung des Unternehmens aus London geholt wurde, den Konzern vor vollendete Tatsachen. Erst wurden die Führungskräfte und dann die Belegschaft des Betriebs über seine Pläne orientiert: die Aufsplittung des Konzerns in zwei rechtlich eigenständige Gesellschaften, wobei eine davon für die klassischen IT-Dienstleistung zuständig wäre. In diesem Bereich arbeitet gegenwärtig gut die Hälfte der T-Systems-Beschäftigten. Ebendiese Pläne hat aber am Sonntag die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) in einer Pressemitteilung scharf kritisiert.

Bei der Gewerkschaft wird vor allem befürchtet, dass die Umstrukturierung einen Verkauf der wenig erträglichen IT-Abteilung vorbereiten soll. Der Verdi-Bundesfachgruppenleiter für I...

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