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20.01.2018 / Schwerpunkt / Seite 3

Kriegsallianz neu justiert

Am 20. Januar 2017 wurde Donald Trump ins Amt des US-Präsidenten eingeführt. Er folgt weiter dem Aufrüstungs- und Konfrontationskurs des Westens

Arnold Schölzel

Ab dem 9. November 2016, als nach deutscher Zeit die Wahl Donald Trumps zum 45. US-Präsidenten feststand, behaupteten deutsche Transatlantiker in Redaktionen und Parteien, das »Ende des Westens« (Jakob Augstein auf Spiegel online) oder »Das Ende der Welt (wie wir sie kennen)« (Spiegel-Titel vom 12. November 2016) sei gekommen. Der Warnung vor der Apokalypse folgten im politischen und medialen Establishment der Bundesrepublik düstere Prognosen und Ratschläge. Kurz vor der Wahl hieß es im Spiegel, im Falle eines Falles sei »selbst eine Debatte über eigene deutsche Atomwaffen« nicht ausgeschlossen. Die Diskussion eröffnete am 11. November 2016 der CDU-Verteidigungspolitiker Roderich Kiesewetter. Er teilte dem Deutschlandfunk mit, er werbe bereits seit geraumer Zeit für eine nukleare »Abschreckung« unter Kontrolle der EU; nach Trumps Wahlsieg hoffe er nun auf größeres Verständnis dafür. Am 26. November erfuhr die Öffentlichkeit, dass FAZ-Herausgeber Berthold ...

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