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19.01.2018 / Inland / Seite 4

Nur durch Zufall keine Toten

Anklage fordert mehrjährige Haftstrafen für rechtsterroristische »Gruppe Freital«

Im Prozess gegen die neofaschistische »Gruppe Freital« hat die Bundesanwaltschaft mehrjährige Haftstrafen gefordert. Unter anderem wegen der Bildung einer terroristischen Vereinigung und versuchten Mordes sollen die als Rädelsführer angeklagten Patrick F. und Timo S. für elf beziehungsweise zehn Jahre und neun Monate hinter Gitter. Für die übrigen sechs Angeklagten im Alter zwischen 20 und 40 Jahren forderte Oberstaatsanwalt Jörn Hauschild am Mittwoch vor dem Oberlandesgericht Dresden Strafen zwischen neuneinhalb und fünf Jahren. Bei den fünf Jahren für den jüngsten Angeklagten Justin S. handele es sich um eine Jugendstrafe. Den Tatbestand des versuchten Mordes sah Hauschild bei allen Gruppenmitgliedern bis auf Maria K. und Mike S. erfüllt. Allerdings hätten sich die beiden der Beihilfe schuldig gemacht. Für Maria K. forderte der Ankläger sechs Jahre, für Mike S. sieben Jahre Haft.

Der Gruppe sei es darauf angekommen, »ein Klima der Angst zu schaffen«, sa...

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