Gegründet 1947 Dienstag, 27. Oktober 2020, Nr. 251
Die junge Welt wird von 2422 GenossInnen herausgegeben
15.01.2018 / Politisches Buch / Seite 15

Vorwurf Antisemitismus

Der jüdische Autor Abraham Melzer setzt sich mit der deutschen Staatsräson auseinander

Knut Mellenthin

Der »Kampf gegen den Antisemitismus« ist Teil der offiziellen deutschen Staatsräson. Dabei kann man sicher sein, dass die meisten deutschen Politiker und Journalisten nur eine schwache Vorstellung davon haben, was Antisemitismus bedeutet, wie der Begriff im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts in Deutschland entstanden oder wie er gegenwärtig zu definieren und abzugrenzen ist.

Der Vorwurf des Antisemitismus wird hierzulande seit mehreren Jahrzehnten eingesetzt, um möglichst bequem und wirkungsvoll Kritik an Israels Umgang mit den Palästinensern abzuwehren und pauschal zu diskreditieren. Praktisch geht es darum, sowohl die Kritik an der israelischen Politik als auch die Verbindung zu stigmatisierten Personen unter Anfangsverdacht zu stellen.

Zu diesen gehört der jüdische Verleger und Publizist Abraham Melzer. Seit Oktober ist sein Buch »Die Antisemitenmacher. Wie die neue Rechte Kritik an der Politik Israels verhindert« auf dem Markt. Schon die Reaktionen ...

Artikel-Länge: 5164 Zeichen

Dieser Beitrag ist gesperrt und nur für Onlineabonnenten lesbar. Die Tageszeitung junge Welt finanziert sich vor allem aus den Aboeinnahmen. Mit einem Onlineabo tragen Sie dazu bei, das Erscheinen der jungen Welt und ihre Unabhängigkeit zu sichern.

Für Unentschlossene gibt es die Tageszeitung junge Welt auch am Kiosk, für 1,90 € wochentags und 2,30 € am Wochenende. Alle belieferten Verkaufsstellen in Ihrer Nähe finden Sie hier.

Vollen Zugriff auf alle Artikel bietet das Onlineabo. Jetzt bestellen unter www.jungewelt.de/abo.

Unverzichtbar! Jetzt junge Welt stärken.

Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

43,60 Euro/Monat Soli: 55,60 €, ermäßigt: 30,60 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

20,60 Euro/Monat Soli: 27,60 €, ermäßigt: 13,60 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

43,60 Euro/Monat Soli: 55,60 €, ermäßigt: 30,60 €