13.01.2018 / Geschichte / Seite 15

Mehr als ein Hoffnungsfunke

Im Januar 1943 konnte die Sowjetarmee mit der Operation »Iskra« eine Bresche in den Belagerungsring der Wehrmacht um Leningrad schlagen

Martin Seckendorf

Die Faschisten hatten für den Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 drei strategische Großverbände (Heeresgruppen) bereitgestellt. Die Heeresgruppe Nord sollte mit zwei allgemeinen (16. und 18. Armee) und einer Panzerarmee (Panzergruppe 4) den Nordwestteil der Sowjetunion mit Leningrad als Hauptziel erobern. Hitler war die Millionenstadt als Wiege der Revolution, als Stadt Lenins, besonders verhasst. Außerdem war Leningrad ein bedeutender Industriestandort, Verkehrsknoten und Marinestützpunkt. Seit dem 3. September wurde die Stadt »von schwerster Artillerie unter Feuer gehalten«, wie es im Kriegstagebuch des Oberkommandos der Wehrmacht (OKW) heißt. Ende August stieß die Panzergruppe 4 südlich an Leningrad vorbei in Richtung Ladogasee, eroberte den Bahnknoten Mga und besetzte am 8. September Schlüsselburg sowie das etwa 15 Kilometer lange Südufer des Sees. Im Norden, auf der Karelischen Landenge, versperrten finnische Truppen als Verbündete der Na...

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