12.01.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Ceylon-Tee im Preis gestiegen

Branche stabilisiert sich. Beschäftigte ohne existenzsicherndes Einkommen

Thomas Berger

Sri Lankas Tee-Exporteure haben 2017 höhere Preise erzielen können. Die durchschnittliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr liege bei 13 Prozent, so die Brokervereinigung John Keells PLC in ihrer aktuellen Jahresbilanz. Damit blickt die Branche optimistischer auf das begonnene Jahr. Positive Signale setzt die schnelle Einigung mit Russland – Moskau hatte im Dezember einen Importstopp für Ceylon-Tee (der Name aus britischer Kolonialzeit wurde als Marke beibehalten) verhängt, nachdem sich in einer Lieferung ein Khaprakäfer gefunden hatte. Die ursprünglich aus Indien stammende Insektenart gehört zu den gefährlichsten invasiven Spezies weltweit. In einer Krisenkonferenz hatte sich die russische Seite überzeugen lassen, dass es sich um einen singulären Vorfall gehandelt habe. Seit Weihnachten darf wieder exportiert werden.

Dafür ist momentan die Nachfrage aus Japan verhalten. Mit dem ostasiatischen Staat gibt es Streit um chemische Rückstände, die in Proben gef...

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