12.01.2018 / Ausland / Seite 7

Fortschritte in Afrin

Im Norden Syriens ist der Aufbau des selbstverwalteten Kantons in vollem Gange

Karin Leukefeld, Afrin

Der Weg nach Afrin führt nördlich aus Aleppo heraus durch die Trümmer früherer Industrieviertel. Bei Scheich Maksud ist die gelb-rot-grüne Fahne der Partei der demokratischen Union (PYD) gehisst, vor den zerstörten Appartementblocks von Masaken Schababi halten Männer und Frauen der kurdischen Volks- bzw. Frauenverteidigungseinheiten ­(YPG/YPJ) Wache. Erkennbar sind sie an ihren jeweiligen Fahnen.

Am letzten Kontrollpunkt am Rande von Aleppo sind sowohl eine syrische als auch eine kurdische Fahne gehisst, dann geht es auf die Castello-Straße, die heute eine Sandpiste mit unzähligen Schlaglöchern ist. Nach Westen hin ist ein hoher Schutzwall aufgeschüttet, um vor den Scharfschützen der nur wenige Kilometer weiter westlich operierenden islamistischen Kampfverbände zu schützen. Zu beiden Seiten der Straße wird Müll abgelagert, aus dem Menschen Metallreste angeln, um sie zu verkaufen.

Afrin ist eine Kleinstadt im Norden Syriens und liegt etwa 40 Kilometer nord...

Artikel-Länge: 3997 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    16,90 Euro/Monat Soli: 21,90 €, ermäßigt: 10,90 €
  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe