12.01.2018 / Inland / Seite 4

Wieder 11.000 Hektar verkauft

Treuhand-Nachfolgerin BVVG: Überschuss aus Privatisierung ehemaligen DDR-Volkseigentums 2017 bei 254 Millionen Euro

Jana Frielinghaus

Auch 2017 hat die bundeseigene Bodenverwertungs- und Verwaltungsgesellschaft (BVVG) einen erklecklichen Überschuss aus der Privatisierung ehemals volkseigener Agrarflächen der DDR erwirtschaftet. 254 Millionen Euro konnte sie nach Abzug aller Kosten an den Bund abführen, 96 Millionen Euro weniger als im Vorjahr.

Die Gelder kommen nicht nur aus dem Verkauf von Ackerland und Wald, sondern auch aus Pachteinnahmen. Denn mehr als 125.000 Hektar standen am 31. Dezember immer noch unter der Verwaltung der Nachfolgegesellschaft der berüchtigten Treuhandanstalt. Im Schnitt mussten die Landwirtschaftsbetriebe, die die Flächen bewirtschaften, pro Hektar im vergangenen Jahr 424 Euro Zins entrichten. Das entspricht einem Anstieg um 3,6 Prozent gegenüber 2016.

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