09.01.2018 / Inland / Seite 5

»Stuttgart 21« des Nordens?

Gegen die Pläne eines neuen Hamburger Bahnhofs regt sich Widerstand. Ausufernde Kosten für die öffentliche Hand befürchtet

Katrin Küfer

Der neue Durchgangsbahnhof der Deutschen Bahn AG (DB) in Hamburg soll auf dem Gelände des derzeitigen S-Bahnhofs Diebsteich entstehen. Nun liegt nach jüngsten Meldungen der behördliche Planfeststellungsbeschluss vor. Damit ist grünes Licht gegeben für den Bau, der 2023 fertig sein soll. Sobald die Baukolonnen abgezogen sind und die neue Bahnstation in Betrieb ist, sollen die Gleise und Oberleitungen am traditionsreichen Kopfbahnhof Hamburg-Altona demontiert werden. Auf den freiwerdenden Flächen, die die DB der Hansestadt verkauft, möchte der Senat rund 1.900 Wohnungen errichten lassen.

Der Abriss des Bahnhofs und der Rückzug der Fernbahn aus der belebten Mitte Altonas wäre eine historische Zäsur. Die Station war schon in der Frühphase des Eisenbahnwesens Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden und ist seither Stück für Stück gewachsen. Hamburg-Altona ist seit Menschengedenken Startpunkt und Endstation für stündlich verkehrende Fernzüge nach und von West-...

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