06.01.2018 / Wochenendbeilage / Seite 1 (Beilage)

»Die HDP hat eine stabilisierende Wirkung«

Gespräch mit Nursel Kilic. Über die Isolationshaft von Abdullah Öcalan, Demokratie in den kurdischen Gebieten und die dortige Frauenbewegung

Gitta Düperthal

Vom 8. bis 17. Februar 2018 steht der lange Marsch von Luxemburg nach Strasbourg an, unter dem Motto »Freiheit für Öcalan – Verteidigt die Revolution in Kurdistan«. Er wird organisiert vom »Komitee für die Freiheit Öcalans und aller politischer Gefangener« und der kurdischen Frauenbewegung. Was wollen Sie bewirken?

Seit seiner Verschleppung und Auslieferung in die Türkei am 15. Februar 1999 hat sich Öcalan weiter für eine friedliche Lösung im türkisch-kurdischen Konflikt eingesetzt. Man hält ihn seit fast 19 Jahren auf der Gefängnisinsel Imrali gefangen, mit einer lebenslänglichen Strafe in Isolationshaft. Wir kämpfen für seine Freilassung und fordern, dass der Europarat sich einsetzt und öffentlich macht, wie es ihm geht. Wir haben keine Nachrichten, ob er noch bei guter Gesundheit ist, sich in Sicherheit befindet. Weder sein Anwalt, noch seine Familie oder die HDP-Delegation, die die Friedensverhandlungen zwischen der Türkei und Abdullah Öcalan begleite...

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