03.01.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Desaster mit Ansage

Tote und Verletzte bei schwerem Brand in indischer Finanzmetropole Mumbai. Spekulation und Umgehung von Vorschriften sind Alltag

Thomas Berger

Mindestens 15 Tote und mehr als ein Dutzend Verletzte sind die Folge eines Großbrandes in Mumbai am vergangenen Donnerstag. Betroffen war ein Nobelrestaurant in der indischen Wirtschaftsmetropole, die Tragödie gilt als einer der größten Brände in der dichtbesiedelten 25-Millionen-Einwohner-Stadt an der Westküste des Subkontinents in jüngerer Vergangenheit. Über die Ursache gibt es bislang nur Spekulationen. Medienberichten zufolge aber verdichten sich Hinweise darauf, dass illegale Machenschaften, grobe Nachlässigkeit und die bewusste Umgehung von Sicherheitsvorschriften eine Rolle gespielt haben könnten.

Es war Augenzeugenberichten zufolge kurz nach Mitternacht, als das Feuer in dem Restaurant auf der Dachterrasse des früheren Industriegebäudes einer vormaligen Textilmühle im Stadtteil Lower Parel im nördlichen Zentrum Mumbais ausbrach. Ein Großteil der Opfer gehörte zu den Gästen einer Geburtstagsparty, die dort gefeiert wurde. Auch die 28jährige Gastge...

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