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03.01.2018 / Inland / Seite 8

»Plätze in Frauenhäusern müssen aufgestockt werden«

Immer mehr Frauen werden wohnungslos – und in der Folge zum Opfer von Gewalt. Gespräch mit Julia von Lindern

Markus Bernhardt

Die Zahl wohnungsloser Frauen hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich erhöht. »Im Bestreben nach einem gesicherten Schlafplatz gehen wohnungslose Frauen häufig Beziehungen ein, aus denen Abhängigkeitsverhältnisse resultieren, die oft von sexueller Gewalt, Angst und Stress geprägt sind«, heißt es mit Blick auf weibliche Wohnungslose in einem vor wenigen Wochen veröffentlichten Bericht des NRW-Sozialministers Karl-Josef Laumann, CDU. Teilen Sie seine Sicht auf die Dinge?

Die Aussage Laumanns ist an Zynismus kaum zu überbieten. Beziehungen beruhen doch auf Freiwilligkeit. Die kann ich bei den sogenannten Sozialfreiern nun wahrlich nicht erkennen. Vielmehr handelt es sich um ausbeuterische Strukturen und Abhängigkeitsverhältnisse. Wir brauchen also ausreichend bezahlbare Wohnungen oder eben auch Hilfsangebote für wohnungslose Mädchen und Frauen, um solche Strukturen aufzubrechen.

Sie arbeiten nunmehr seit Jahren mit Wohnungslosen. Wie stellt sich die Si...

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