05.01.2018 / Ausland / Seite 6

Jupiters Blitz

Jahresrückblick 2017. Heute: Frankreich. Der Banker Emmanuel Macron übernimmt das Steuer, die Sozialistische Partei verschwindet

Hansgeorg Hermann

Die Reichen werden reicher, die Armen werden ärmer. Das ist die zentrale Bilanz des Jahres 2017 in Frankreich. Der neue Staatschef Emmanuel Macron, der als Finanzjongleur des Geldhauses Rothschild Millionen machte, sorgt dafür, dass sich im Land jenseits des Rheins alles ändert, damit am Ende alles beim Alten bleibt.

Am 7. Mai gewinnt Macron haushoch die Präsidentschaftswahl gegen Marine Le Pen, die Führerin des neofaschistischen Front National (FN). Seine politische Bewegung »La République en marche« (LREM) beschert ihm einen Monat später die absolute Mehrheit in der Assemblée Nationale, dem französischen Parlament. Macron kann »durchregieren« und tut das auch. Der Präsident »jupitérien«, wie ihn die französische Presse alsbald nennt, sorgt mit neuen Gesetzen vor allem für die eigenen Leute, die dem Kapital verbundene Bourgeoisie. Sein Blitz trifft die Habenichtse, vor allem die 3,5 Millionen Arbeitslosen und deren letzte Verbündete in den Gewerkschaften...

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