30.12.2017 / Inland / Seite 5

Unternehmer werden unruhig

Metallindustrie: Kapitalseite droht mit »rechtlichen Schritten«, sollte die IG Metall für Arbeitszeitverkürzung streiken

Stefan Thiel

Am 31. Dezember endet in der Metall- und Elektroindustrie die Friedenspflicht. Die IG Metall hat bereits angekündigt, ab dem 8. Januar zu stundenweisen Warnstreiks aufzurufen (siehe jW vom Mittwoch). Das übliche Prozedere einer Tarifrunde in der Branche mit ihren rund 3,9 Millionen Beschäftigten – möchte man meinen. Wäre da nicht die arbeitszeitpolitische Forderung der Gewerkschaft. Vor allem diese scheint die Unternehmer zunehmend nervös zu machen.

Die Gewerkschaft möchte für alle Beschäftigten in der Metallindustrie einen individuellen, auf maximal zwei Jahre befristeten Anspruch auf eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit auf 28 Stunden im Tarifvertrag verankern. Anschließend sollen die Arbeiter und Angestellten wieder in Vollzeit zurückkehren können. Zudem will man zumindest für besonders belastete Beschäftigte, wie Schichtarbeiter und diejenigen, die Angehörige pflegen oder Kinder betreuen müssen, einen teilweisen Lohnausgleich erstreiten. Dagegen läuf...

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