28.12.2017 / Schwerpunkt / Seite 3

Fall eines Vorbilds

Ausländische Institutionen erkennen Suu Kyi einst verliehene Preise ab

Thomas Berger

Auch im Westen galt Aung San Suu Kyi, in der Heimat hingebungsvoll verehrt, lange Zeit als eine Ikone der myanmarischen Demokratiebewegung. Ihr wurde für ihre Standhaftigkeit gegen die Militärdiktatur höchster Respekt gezollt. Der ihr verliehene Friedensnobelpreis war Ausdruck dafür. Auch zahlreiche andere Auszeichnungen würdigten, dass sie für ihre Überzeugung mehr als 15 Jahre unter Hausarrest stand.

Durch ihr Verhalten in der Rohingya-Krise hat sie aber viele Unterstützer verloren. Zuletzt verteidigte sie sich beim Besuch von US-Außenminister Rex Tillerson im November mit vorsichtigen Äußerungen und bat darum, den aus ihrer Sicht ethnisch-religiösen Konflikt in ihrer Heimat nicht weiter anzuheizen. Vielmehr wolle...

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