30.12.2017 / Ausland / Seite 6

Stellung gehalten

Jahresrückblick 2017. Heute: USA. Trotz Skandalen und Widerstand behauptet sich Trump. Und macht seinen reichen Unterstützern ein Geschenk

Stephan Kimmerle, Seattle

Das erste Jahr Trump geht zu Ende. Und die Vorwürfe sexualisierter Gewalt gegen den US-Präsidenten klingen nicht ab. 21 Frauen beschuldigen ihn der Belästigung und sogar Vergewaltigung. Die New Yorker Senatorin Kirsten Gillibrand verlangt seinen Rücktritt und führt eine Gruppe von Senatorinnen an, die eine Untersuchung dieser Vorfälle durch den US-Kongress fordern. Laut einer am 19. Dezember veröffentlichten, repräsentativen Umfrage der Quinnipiac-Universität aus dem US-Bundesstaat Connecticut unterstützen 59 Prozent der weiblichen und 41 Prozent der männlichen Wähler in den USA die Forderung nach Trumps Rücktritt.

Im Kongress mussten bereits einige Abgeordnete durch den Druck der »#MeToo«-Bewegung zurücktreten. Das Time Magazine hat die »Silence Breakers«, die Frauen, die unter dem Motto »Ich auch« erklären, dass sie zu Opfern sexualisierter Übergriffe wurden, zu Personen des Jahres 2017 gekürt. Ende des Jahres steht Trump ebenfalls wieder im Fokus der A...

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