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22.12.2017 / Schwerpunkt / Seite 3

Ken Jebsen und Jürgen Elsässer: Der gemeinsame Feind steht links

Michael Merz

Die Wahl des Feindes sagt einiges über den eigenen politischen Standpunkt aus. Ken Jebsen greift vorrangig Medien an, die er links verortet – Neues Deutschland, die Taz, vor allem aber junge Welt: »Es sind speziell die liberalen und linken Blätter, aus deren Reihen das kommt, die selber diese Pogromstimmung schaffen«, heißt es in einem beim Autorenportal Rubikon veröffentlichten Videointerview (»Schluß mit lustig«, 17.12.). Jebsen behauptet, dass ein Drohvideo im Internet aufgetaucht sei, stellt dies in einen Zusammenhang mit einem (ehemaligen) jW-Verlagsmitarbeiter (der nie Angehöriger der Redaktion oder in ihrem Auftrag mit Recherche beschäftigt war) und beschwert sich, dass die Zeitung ihn bei seiner privaten Fahndung nicht unterstützen wolle, dass sie schon immer Gewalt gegen ihn zumindest billigend in Kauf genommen habe: »Das sind die Methoden der jungen Welt, das sind faschistische Methoden, wenn man Probleme hat mit einem anderen Journalisten (…), ...

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