21.12.2017 / Schwerpunkt / Seite 3

Motiv: Habgier

Prozess gegen mutmaßlichen Verursacher des Anschlags auf den Bus von Borussia Dortmund. Angeklagter versuchte sich in dubiosen Finanzgeschäften

Markus Bernhardt

Am heutigen Donnerstag startet vor dem Dortmunder Landgericht der Prozess gegen den deutschen Staatsbürger Sergej W. Vorgeworfen wird dem 28jährigen, am 11. April dieses Jahres einen Sprengstoffanschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund verübt zu haben. Die Staatsanwaltschaft Dortmund klagte den Mann daraufhin wegen »eines aus Habgier, heimtückisch und mit gemeingefährlichen Mitteln begangenen versuchten 28fachen Mordes«, »des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion« sowie »gefährlicher Körperverletzung in zwei Fällen« an.

Zur Erinnerung: Der Angeschuldigte soll nahe des Hotels »L’Arrivée« in Dortmund drei von ihm angefertigte Sprengsätze deponiert und gezündet haben, die er zuvor in einer Hecke entlang der Fahrstrecke des BVB-Mannschaftsbusses positioniert haben soll. Angaben der Staatsanwaltschaft zufolge enthielten die fernzündbaren Sprengsätze eine Wasserstoffperoxid-Brennstoff-Mischung sowie mindestens 65 in Epoxidharz eingeschlossene ...

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