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19.12.2017 / Kapital & Arbeit / Seite 2

»Nachhaltige Landwirtschaft wird zerstört«

Welthandelsorganisation bevorzugt einseitig transnationale Konzerne und verdrängt so lokale kleinere und mittlere Betriebe. Gespräch mit Roland Süß

Gitta Düperthal

Die Konferenz der Welthandelsorganisation, WTO, ist vergangene Woche ohne konkrete Ergebnisse zu Ende gegangen, eine gemeinsame Abschlusserklärung gab es nicht. Sie waren dort und haben festgestellt, dass die reichen Industrieländer noch mehr Macht für Großkonzerne wie Amazon, Google und Co. durchsetzen wollten. Was kritisieren Sie im Detail?

Die WTO ist an ihrer eigenen Konkurrenzlogik gescheitert: Sie hat nur auf Wettbewerb gesetzt, nicht auf Kooperation und war deshalb nicht in der Lage, gemeinsame Beschlüsse zu fassen. Die USA hatten frühzeitig gedroht, die Verhandlungen platzen zu lassen. Deren Handelsbeauftragter Robert Lighthizer war bereits vor Abschluss der Verhandlungen aus Argentinien abgereist. Zum Auftakt der Konferenz am Montag, 11. Dezember, hatte er die WTO hart kritisiert, weil sie »selbsternannten Entwicklungsländern unfaire Vorteile« gewähren würde, wie er behauptete. Es muss also Absicht gewesen sein: Ein gemeinsames Abkommen sollte ni...

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