14.12.2017 / Inland / Seite 2

»Ein Tarifvertrag bindet beide Seiten«

Studentische Beschäftigte arbeiten in allen Bereichen der Berliner Hochschulen. Ab Januar könnten sie in den Streik treten. Gespräch mit Matthias Neis

Claudia Wrobel

Die Gewerkschaften Erziehung und Wissenschaft, GEW, und Verdi haben die Tarifverhandlungen für die studentischen Beschäftigten in Berlin, dem einzigen Bundesland, in dem diese Gruppe überhaupt einen Tarifvertrag hat, am Dienstag für gescheitert erklärt. Ab Januar haben Sie Streiks angekündigt. Wie ist die letzte Gesprächsrunde aus Ihrer Sicht gelaufen?

Die Berliner Hochschulen wollten uns ihr Angebot nicht im Vorfeld zur Beratung zukommen lassen, sondern haben uns damit ad hoc auf der Sitzung konfrontiert. Das wäre kein Problem, wenn es denn gut gewesen wäre. Ursprünglich wurde uns beim letzten Mal angeboten, den Lohn ab dem 1. Januar auf 12,13 Euro und im Jahr 2021 weiter auf einen Stundenlohn von 12,35 Euro zu erhöhen. Nun wollten sie die Laufzeit noch mal von fünf auf sechs Jahre verlängern und im sechsten Jahr 12,50 Euro pro Stunde bezahlen. Wir hatten schon im September einen Kompromissvorschlag vorgelegt, dazu aber bis diese Woche keine Reaktion erh...

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