13.12.2017 / Feuilleton / Seite 11

A wie Ausbeutung

Zur Jahrespressekonferenz des Goethe-Instituts

Neben Erfolgsmeldungen zur Frequentierung von Sprachkursen und Kulturangeboten ging es bei der Jahrespressekonferenz des Goethe-Instituts (GI) am Dienstag in Berlin um miese Arbeitsbedingungen und stockende Expansionsbestrebungen. Der kaufmännische Direktor Rainer Pollack nannte die finanzielle Situation der Institute im Inland »angespannt«. Immerhin hätten Kostensteigerungen in den Auslandsfilialen unter anderem durch »Strukturkosten-Optimierungen« aufgefangen werden können. Wie der Unterschied in den Bilanzen zustande kam, ist ein offenes Geheimnis: Die freien Mitarbeiter des Instituts im Inland haben Interessenvertretungen. Seit Jahren kämpft die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gegen die Honorarverträge, die das GI f...

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