13.12.2017 / Inland / Seite 8

»Gegen Terrorangriffe ist kein AKW gefeit«

Kernkraftwerke sind eine Gefahr. Bündnis fordert zumindest Risikominimierung, doch die kostet. Gespräch mit Herberth Würth

Gitta Düperthal

Die Antiatombewegung forderte schon am 3. Dezember, das Atomkraftwerk Neckarwestheim sofort abzuschalten. Ständig produziere es neuen zusätzlichen hochradioaktiven Atommüll, während zugleich vier hochgefährliche Schiffstransporte weiteren Müll vom Reaktor Obrig­heim auf dem Neckar dorthin befördert hatten. Nun droht ein fünfter Transport. Wie ist die aktuelle Lage?

Wegen des Wetters kann keine neue Verschiffung atomaren Mülls von Obrigheim zum Atommeiler Neckarwestheim wie geplant stattfinden. Der Fluss hat Hochwasser, es ist zu gefährlich. Nach unseren Beobachtungen hat deshalb die Polizei heute früh ihre Vorbereitungen abgebrochen. Sämtliche Polizeibegleitboote haben die Region wieder verlassen. Aus unserer Sicht haben da der Betreiber der Atommeiler, EnBW, und die Polizei ausnahmsweise einmal etwas richtig gemacht. Natürlich werden wir trotzdem weitere Aktionen gegen den fünften Transport vorbereiten, da dieser vermutlich nur um einige Tage verschoben ...

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