12.12.2017 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Digitale Stadt ohne Google-Campus

Konferenz der Rosa-Luxemburg-Stiftung zur »Zukunft unserer Städte«

Stefan Klein

»Ich kann diesen Vortrag in 30 Sekunden, in 30 Minuten oder in 30 Stunden halten«, lächelte Francesca Bria, Chief Technology and Digital Information Officer der Stadtregierung von Barcelona. Was an diesem Abend Anfang Dezember folgte, war ein 20minütiger Parforceritt durch die noch junge Geschichte der Digitalisierung in Barcelona , bei dem die gut 30 Teilnehmer aus Politik und Wissenschaft, von sozialen Projekten und Bewegungen des Workshops »Die Zukunft unserer Städte, Smart Cities zwischen Datenextraktivismus und Rekommunalisierung« der Rosa-Luxemburg-Stiftung gebannt an den Lippen der überaus eloquenten Fachfrau für digitale Stadtentwicklung hingen. Was Bria berichtete, hatte es in sich: Die komplette Überarbeitung aller Strukturen einer Metropole, aber nicht durch die bekannten Datenmonopolisten, sondern durch Stadtregierung und -bewohner. In Barcelona regiert das Linksbündnis »Barcelona en Comú« (Barcelona gemeinsam).

»Was wir als erstes gemacht hab...

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