11.12.2017 / Schwerpunkt / Seite 3

Fortschrittliche Alternative

Vor 50 Jahren wurde die Volksfront zur Befreiung Palästinas von linken und panarabischen Kräften gegründet

Gerrit Hoekman

Es ist kein schönes Geschenk, das US-Präsident Donald Trump der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) zu ihrem 50. Geburtstag am 11. Dezember auf den Gabentisch gelegt hat: Am Mittwoch erkannte er Jerusalem als Israels Hauptstadt an. Die US-Botschaft soll demnächst von Tel Aviv dorthin verlegt werden. Die völkerrechtswidrige Entscheidung, die allen UN-Resolutionen zuwiderläuft, war erwartet worden, nachdem Trump in den vergangenen Tagen entsprechende Andeutungen gemacht hatte.

»Die Entscheidung, die Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen, ist eine Kriegserklärung an das palästinensische Volk und seine Rechte«, schrieb die PFLP am Mittwoch in einer Presseerklärung. »Die Schlacht um Jerusalem ist eine Schlacht um ganz Palästina.« Die Volksfront bekräftigt, dass Jerusalem, auf Arabisch Al-Quds (die Heilige), für immer die palästinensische Hauptstadt bleibe. »Unser Kampf wird das Schicksal von Jerusalem entscheiden – nicht Trump.«

Bereits am D...

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