07.12.2017 / Ausland / Seite 7

Spannung in Athen

Erdogan-Besuch und Schülerdemonstrationen sorgen in Griechenland für Unruhe

Alexandra Amanatidou, Athen

Mehr als 3.000 Polizisten sind seit gestern im Stadtzentrum von Athen im Einsatz. Gründe dafür sind der neunte Jahrestag der Ermordung Alexis Grigoropoulos’ und der Besuch des türkischen Staatpräsidenten Recep Tayyip Erdogan.

Berichten zufolge sollen zudem zusätzlich 200 türkische Beamten für die Erdogan-Visite heute und morgen eingesetzt werden. Daneben hat die Regierung von Alexis Tsipras weitere Maßnahmen für den ersten Besuch eines türkischen Staatschefs seit 65 Jahren verfügt. So herrscht im Stadtzentrum der griechischen Hauptstadt ein Demonstrationsverbot. Straßensperrungen, Scharfschützen auf den Dächern, kreisende Helikopter und gepanzerte Autos bestimmen das Bild dieser Tage.

Den Auflagen zum Trotz rufen Autonome für Donnerstag abend zu Demonstrationen gegen den Besuch...

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