07.12.2017 / Ausland / Seite 7

Weltweiter Protest

Nahezu einhellige Ablehnung von Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels. Palästinenser rufen zum Widerstand auf

Karin Leukefeld

Weltweit haben Politiker in den vergangenen Tagen die USA davor gewarnt, ihre Botschaft in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen. Eine solche Ankündigung war am Mittwoch abend (nach jW-Redaktionsschluss) von US-Präsident Donald Trump erwartet worden.

Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas wandte sich am Dienstag mit einem Schreiben an den UN-Sicherheitsrat und forderte diesen auf, Trump von einer solchen Entscheidung abzuhalten. Sein Volk rief er zur Geschlossenheit auf. »Wir haben für den Erfolg der Versöhnung gearbeitet«, zitierte ihn am Mittwoch die palästinensische Nachrichtenagentur WAFA. Die nationale Einheit sei die richtige Antwort auf alle Versuche, die durch internationale Gesetze garantierten Rechte der Palästinenser zu verletzen.

In einem Interview mit dem Deutschlandfunk bezeichnete der Gouverneur von Gaza, Abdullah Frangi, die erwartete US-Entscheidung am Mittwoch als »Gewaltakt«. Die USA hätten ihre Rolle als Vermittler verlor...

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