07.12.2017 / Inland / Seite 5

Lehrstellenmangel in Hauptstadt

DGB Berlin-Brandenburg hat seinen »Ausbildungsreport 2017« vorgestellt

Florian Sieber

Was macht einen guten Ausbildungsplatz aus? Keinesfalls, wie elegant er beworben wird und wie geschickt das Unternehmen sich zu verkaufen weiß, sagt Doro Zinke. »Bei der Wahl des Ausbildungsbetriebs sollte man nicht dorthin gehen, wo der Obstkorb steht, sondern fragen, ob es einen Tarifvertrag und eine Interessenvertretung gibt«, so die Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg. Die Ergebnisse einer neuen Untersuchung ihres Verbands geben ihr darin recht: Besteht ein Tarifvertrag, sind die Vergütungen der Lehrlinge meist höher, gibt es einen Betriebsrat, die Arbeitsbedingungen besser – und die Azubis zufriedener.

Am Mittwoch hat der DGB Berlin-Brandenburg den »Ausbildungsreport 2017« in der Hauptstadt vorgestellt. Diesjähriger Fokus des Papiers: die Bedingungen an den Berufsschulen. Grundlage der Studie ist die Befragung von etwa 1.800 Auszubildenden der beiden Bundesländer.

Der Report hält fest, dass in der dualen Berufsausbildung in den Ländern Brandenburg...

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