Der Schwarze Kanal
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04.12.2017 / Ausland / Seite 7

Protest gegen Betrug

Honduras: Rechte Regierung verhängt Ausnahmezustand. Militär schießt auf Demonstranten

Volker Hermsdorf

Eine Woche nach der Präsidentschaftswahl in Honduras fanden am gestrigen Sonntag erneut Demonstrationen wegen eines dabei vermuteten Betrugs des Amtsinhabers Juan Orlando Hernández und seiner rechten Nationalpartei (PN) statt. Die »Oppositionsallianz gegen die Diktatur« hatte ihre Anhänger in Tegucigalpa und anderen Städten zu friedlichen Protestaktionen aufgerufen. Am Wochenende hat die Regierung für die Dauer von zehn Tagen den Ausnahmezustand verhängt, da die Lage im Land zuvor eskaliert war. Demonstranten hatten Straßenblockaden errichtet, es war auch zu Plünderungen gekommen, daraufhin hatte das Militär Tränengas eingesetzt und mit scharfer Munition geschossen. Örtlichen Medien zufolge wurden bis Sonnabend mindestens sieben Menschen getötet und Dutzende verletzt. Ein 14jähriges Mädchen erlag in Tegucigalpa seinen Verletzungen durch Polizeikugeln. Ausländische Journalisten berichten, dass Militärpolizei und Armee mit äußerster Härte vorgehen und berei...

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