01.12.2017 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Gefahr aus dem Osten

Regierungsvertreter aus Ostmitteleuropa loben Zusammenarbeit mit China. Im Westen fürchtet man Spaltung der EU

Matthias István Köhler

Der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang besuchte vom 26. bis zum 29. November die ungarische Hauptstadt Budapest. Grund seiner Reise war das siebte Treffen des »Wirtschafts- und Handelsforums China – Ostmitteleuropa«, das am Montag und Dienstag stattfand. Von europäischer Seite nahmen 16 Staaten Ost- und Ostmitteleuropas, darunter elf EU-Mitglieder, teil. Zum ersten Mal wurde das Forum 2011 veranstaltet, ebenfalls in Budapest, 2012 wurde in Warschau mit der »Warschauer Initiative« die »16+1«-Plattform gegründet, um die Kooperation mit den Ländern Ostmitteleuropas im Rahmen des chinesischen Großprojektes der »Neuen Seidenstraße« oder auch »One belt one road« besser koordinieren zu können. Im Mittelpunkt dieses nach chinesischen Angaben über 1 Billion Euro umfassenden Innovationsprojektes stehen vor allem die Verbesserung von Infrastruktur und Transport. In Budapest jedoch wurde für die drei Tage die halbe Stadt gesperrt, um den reibungslosen Ablauf de...

Artikel-Länge: 5002 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe