27.11.2017 / Ausland / Seite 7

Mehr Bewegung

In Kuba sollen neue Busse und Motorradtaxis den öffentlichen Nahverkehr verbessern

Marcel Kunzmann

Im Jahr 2012 begann auf Kuba eine kleine Erfolgsstory. In diesem Jahr lief auf der Insel erstmals seit dem Ende des kalten Krieges wieder ein eigens für das Land entwickelter Kleinbus unter dem Namen »Diana« vom Band. Die Busse, von denen seitdem rund 500 Stück pro Jahr produziert werden, sind eine chinesisch-russisch-kubanische Gemeinschaftsproduktion und verbessern vielerorts die Verkehrsverbindungen. Denn es ist keine Neuigkeit, dass Kuba ein Transportproblem hat. Gerade in den Provinzhauptstädten der sozialistischen Insel macht sich das Fehlen von ausreichenden Möglichkeiten, von einem Ort zum anderen zu kommen, bemerkbar.

Seit der Auflösung der Sowjetunion im Jahr 1991 und der damit einhergehenden »Spezialperiode« haben viele Provinzstädte keine neuen Busse mehr erhalten. Zahlreiche Nahverkehrslinien mussten in der Folge dichtmachen oder werden mit Pferdekutschen bedient. Andere wurden inzwischen vom Privatsektor übernommen, der den Kubanern hohe Pre...

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