27.11.2017 / Ausland / Seite 6

Vor dem Schlagabtausch

Expräsident Rafael Correa ist nach Ecuador zurückgekehrt, um das Erbe seiner Amtszeit zu verteidigen

Volker Hermsdorf

In Ecuadors Regierungspartei geht in dieser Woche das Kräftemessen zwischen den Gefolgsleuten des seit 24. Mai amtierenden Präsidenten Lenín Moreno und den Anhängern seines Vorgängers Rafael Correa in die entscheidende Runde. Am kommenden Sonntag soll ein Kongress der Alianza PAIS (AP) über einen Antrag zum Parteiausschluss Morenos entscheiden. Correa, der die Partei 2006 gegründet hatte und das Vorhaben unterstützt, erklärte am Sonnabend auf einer Pressekonferenz in Guayaquil, er sei nach Ecua­dor zurückgekehrt, um sich für die Weiterführung der von ihm initiierten »Bürgerrevolution« einzusetzen und um zu verhindern, dass »unsere Organisation übernommen wird«. Der seit Mitte des Jahres mit seiner belgischen Frau in Brüssel lebende Expräsident wirft Moreno vor, seit dessen Wahlsieg vom 2. Ap ril »das Programm der rechten Opposition« umzusetzen. Er habe das Land in den sechs Monaten seiner Regierungszeit um 20 Jahre zurückgeworfen, erklärte Correa. Vor sei...

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