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25.11.2017 / Ausland / Seite 7

Rechenfehler in Riad

Libanons Ministerpräsident Hariri zurück in Beirut. Über die Hintergründe der Affäre wird spekuliert

Karin Leukefeld

Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman hat sich verrechnet, als er den libanesischen Ministerpräsidenten Saad Hariri in Riad festhielt und zum Rücktritt drängte. Nicht nur die politische Klasse im Libanon, auch Verbündete in Europa und in den USA haben ihm die rote Karte gezeigt und dafür gesorgt, dass Hariri am Mittwoch wieder in seine Heimat zurückgekehrt ist.

Worum ging es dem saudischen Kronprinzen? Warum sollte Hariri, der als »Riads Mann in Beirut« galt und neben der libanesischen auch die saudische Staatsangehörigkeit besitzt, abgezogen werden?

Wichtiger als die eigentliche Rücktrittserklärung, die Hariri am 4. November in Riad abgab, war deren Begründung. Er fühle sich durch die Hisbollah und den Iran bedroht, behauptete er. Dabei wusste jeder im Libanon, dass Hariri mit beiden kooperierte, um »den Libanon stabil zu halten«, wie er häufig in Interviews betont hatte. Diese Kooperation war parteiübergreifend gewollt. Sein angeblicher Sinneswand...

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