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25.11.2017 / Ausland / Seite 2

»Die Elite verteidigt ihren Reichtum«

Simbabwes Bürger hoffen auf besseres Leben, aber oppositionelle Kräfte werden kleingehalten. So kann der Umbruch nicht klappen. Gespräch mit Brian Raftopoulos

Christa Schaffmann

Auf den Straßen in Harare und Bulawajo jubeln Menschen, als beginne nun ein neues, besseres Leben für alle. Rechtfertigen die Machtübernahme durch das Militär und die Vereidigung des 75jährigen Emmerson Mnangagwa, einem der reichsten Männer Simbabwes, als neuem Vorsitzenden der Regierungspartei ZANU-PF und als Interimspräsident diesen Jubel?

Dass viele tausend Menschen wie im Karneval Freude und Glück zelebriert haben, bedeutet nur eine zeitweilige Romanze zwischen den bewaffneten Kräften und der Bürgerschaft. Ich hege Zweifel, ob diejenigen, die jetzt das Ruder übernommen haben, die politische Landschaft substanziell verändern werden. Sie haben sich angestrengt, die Verfassungsmäßigkeit zu wahren, aber es bleibt eine militärische Intervention, ein Coup im Interesse der Mnangagwa-Gruppierung.

Welche eigenen Interessen hat das Militär?

Das Militär unter Armeechef Constantine Chiwenga ist in der Vergangenheit zum Bollwerk gegen jegliche Versuche in Richtung...

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