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23.11.2017 / Sport / Seite 16

Auf dem Höllentrip

Der FCK taumelt abwärts, retten kann ihn vielleicht nur der Kapitalismus

Ralf Wurzbacher

In der 70. Spielminute des Montagsspiels der Zweiten Liga führt Dynamo Dresden zu Hause gegen gewohnt hilflos stümpernde Lauterer mit eins zu null – uneinholbar. Höchste Zeit, den Abgesang auf den FCK anzustimmen. Und der geht so: Als Fußballfan kann man sein Team anbeten, verehren, lieben oder, wenn es mal Mist baut, verschmähen, verfluchen oder verhöhnen. Als Anhänger des FCK lässt man all das lieber bleiben. Jeder Schmähruf, jeder Fluch, jeder Hohn für das, was derzeit als sogenannte Mannschaft im Dress der Roten Teufel auf dem Lauterer Betzenberg und in den Stadien der Republik sein Unwesen treibt, ist Vergeudung. Man bekommt nichts dafür zurück. Das Elend wird nur noch tiefer, ohne Aussicht auf Linderung, ohne Hoffnung auf Gnade …

Dann plötzlich das: In der 85. Minute köpft Stipe Vucur aus dem Nichts zum Ausgleich, 180 Sekunden später netzt Lukas Spalvis zur völlig unverdienten Führung der Gäste ein. Kurz darauf: Das Spiel ist aus! Deutschland ist … ...

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