23.11.2017 / Ausland / Seite 7

Im Schatten des Staatsstreichs

In Honduras wird am Sonntag ein neuer Präsident gewählt. Erinnerung an Putsch 2009 noch lebendig

Volker Hermsdorf

Am Sonntag sind mehr als sechs Millionen Bürger in Honduras aufgerufen, den Präsidenten, 128 Abgeordnete der nationalen Vertretung sowie 20 Delegierte für das zentralamerikanische Parlament zu wählen. Zehn Parteien bewerben sich um die Stimmen der Wähler, mehr als je zuvor. Reale Chancen auf den Posten des Staats- und Regierungschefs haben jedoch nur der amtierende Präsident Juan Orlando Hernández von der rechten Nationalpartei (PN), Luis Zelaya von der in zwei Flügel gespaltenen Liberalen Partei (PL) und Salvador Nasralla. Der Chef der Antikorruptionspartei PAC geht als Kandidat eines Oppositionsbündnisses gemeinsam mit der Partei Libre des 2009 gestürzten Expräsidenten Manuel Zelaya sowie der sozialdemokratisch orientierten Pinu ins Rennen.

Bereits im Vorfeld der Wahlen gab es heftige Auseinandersetzungen und Betrugsvorwürfe gegen die Regierungspartei. Präsident Hernández bewirbt sich für eine erneute Amtszeit, obwohl Artikel 239 der honduranischen Verf...

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