Gegründet 1947 Dienstag, 22. Oktober 2019, Nr. 245
Die junge Welt wird von 2216 GenossInnen herausgegeben
23.11.2017 / Ausland / Seite 7

Im Schatten des Staatsstreichs

In Honduras wird am Sonntag ein neuer Präsident gewählt. Erinnerung an Putsch 2009 noch lebendig

Volker Hermsdorf

Am Sonntag sind mehr als sechs Millionen Bürger in Honduras aufgerufen, den Präsidenten, 128 Abgeordnete der nationalen Vertretung sowie 20 Delegierte für das zentralamerikanische Parlament zu wählen. Zehn Parteien bewerben sich um die Stimmen der Wähler, mehr als je zuvor. Reale Chancen auf den Posten des Staats- und Regierungschefs haben jedoch nur der amtierende Präsident Juan Orlando Hernández von der rechten Nationalpartei (PN), Luis Zelaya von der in zwei Flügel gespaltenen Liberalen Partei (PL) und Salvador Nasralla. Der Chef der Antikorruptionspartei PAC geht als Kandidat eines Oppositionsbündnisses gemeinsam mit der Partei Libre des 2009 gestürzten Expräsidenten Manuel Zelaya sowie der sozialdemokratisch orientierten Pinu ins Rennen.

Bereits im Vorfeld der Wahlen gab es heftige Auseinandersetzungen und Betrugsvorwürfe gegen die Regierungspartei. Präsident Hernández bewirbt sich für eine erneute Amtszeit, obwohl Artikel 239 der honduranischen Verf...

Artikel-Länge: 4196 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €