21.11.2017 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Selber machen in Dunedin

Schokolade aus Neuseeland: Trotz Schließung des Cadbury-Standorts wird in der Stadt weiter produziert

Thomas Berger

Einst hatte ein Goldrausch Dunedin zur größten und reichsten Stadt Neuseelands gemacht. Diese Zeiten sind lange vorbei. Heute ist die mit 120.000 Einwohnern fünftgrößte Kommune des Landes zwar kein sozialpolitisches Sorgenkind. Dennoch liegt das Durchschnittseinkommen deutlich unter dem des gesamten Landes. Größter »Arbeitgeber« am Ort ist inzwischen die bereits 1869 gegründete University of Otago. Die älteste neuseeländische Hochschule – und die erste, an der auch Frauen immatrikuliert wurden – genießt hohes Ansehen. Doch wenn die Uni heute der »Betrieb« mit den meisten Mitarbeitern ist, wirft das ein Schlaglicht auf die Situation. Viele einstmals ansässige Firmen haben Dunedin schon vor Jahrzehnten verlassen. Und inzwischen ist auch klar: Im März wird eines der letzten wirtschaftlichen Wahrzeichen der Provinzmetropole, die Cadbury-Schokoladenfabrik, geschlossen.

Der US-Multi Mondelez International Inc. (Milka, Cadbury, TUC usw.) hatte die Entscheidung, ...

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