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17.11.2017 / Inland / Seite 4

»Seien Sie unbequem«

NSU-Prozess: Nebenklageanwälte gehen auch mit dem Staat ins Gericht

Claudia Wangerin

Mashia M. und ihre Familie haben im Münchner NSU-Prozess auf eigene Strafanträge verzichtet, obwohl sie überzeugt sind, dass ein Teil der Verantwortlichen für den Sprengstoffanschlag, durch den die junge Frau im Januar 2001 schwer verletzt wurde, auf der Anklagebank sitzt. Nebenklageanwältin Edith Lunnebach ging in ihrem Plädoyer am Mittwoch davon aus, dass Beate Zschäpe als Mittäterin und André Eminger als Gehilfe verurteilt werden. Sie widersprach aber der Anklageschrift, was den Überbringer der Splitterbombe in der Kölner Probsteigasse angeht. »Ein in den Tatplan eingeweihter und mit Ortskenntnissen in Köln versehener unerkannter Mittäter aus den Reihen des NSU muss den Anschlagsort ausgesucht haben und die Sprengfalle deponiert haben«, sagte Lunnebach in ihrem Schlussvortrag, der junge Welt schriftlich vorliegt. Die Bundesanwaltschaft hatte einen der 2011 zu Tode gekommenen Neonazis Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt als den angeblichen Kunden ausgemacht, ...

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