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14.11.2017 / Inland / Seite 5

Ohne Titel

Gewerkschaft fordert Berufsperspektiven für wissenschaftlichen Nachwuchs, nicht nur für Professoren. Prekäre Beschäftigung nimmt zu

Simon Zeise

Bildung ist in Deutschland wenig wert. An den hiesigen Hochschulen haben 23 Prozent der 160.000 in Sekretariaten, Verwaltungen, Bibliotheken, Labors und Werkstätten Beschäftigten einen befristeten Arbeitsvertrag, erklärte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Ute Kittel am Montag in Berlin. Dies seien doppelt so viele wie im Rest der öffentlichen Verwaltung. Dabei sei die prekäre Situation der wissenschaftlich Beschäftigten »seit Jahren bekannt«.

Die im August veröffentlichte Studie »Wandel der Arbeitswelt in wissenschaftsunterstützenden Bereichen an Hochschulen« der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung, für die Beschäftigte von 21 Hochschulen in 12 Bundesländern befragt wurden, habe verdeutlicht, dass unfreiwillige Teilzeit zum Alltag gehöre. Gleichzeitig gebe es ein hohes Aufkommen an Überstunden und Mehrarbeit. Fast die Hälfte der Befragten arbeite regelmäßig eine bis fünf Stunden wöchentlich mehr als vertraglich vereinbart. Ein weiterer Befund der Stud...

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