13.11.2017 / Inland / Seite 5

Neuer Bahn-Vorstand bereit

Spitzenposten benannt: Ein Banker ohne technisches Vorwissen, ein Telekom-Manager mit Privatisierungserfahrung und eine Professorin für Digitalisierung

Katrin Küfer

Nach monatelanger Führungskrise an der Spitze der Deutschen Bahn AG (DB) hat der Aufsichtsrat des bundeseigenen Konzerns am Freitag drei neue Spitzenmanager benannt. Brisanteste Personalie ist dabei offensichtlich die Benennung des Bankers Alexander Doll zum neuen Konzernvorstand für Güterverkehr und Logistik. Doll ist nach eigenen Angaben seit 2013 Vorstandschef beim BRD-Ableger der großen britischen Barclays Bank. Wie immer mehr Bahn-Manager hat auch Doll keinen eigenen technischen Hintergrund und auch keine Berufserfahrung im Schienenverkehr. Das Eisenbahnwesen kennt er vor allem aus der Sicht eines Bankers. »Im Rahmen seiner mehr als 20jährigen Tätigkeit hat er zahlreiche nationale und internationale Transaktionen im Transport- und Logistikgeschäft verantwortet und konnte sich dadurch weitreichende Branchenkenntnisse aneignen«, heißt es in einer offiziellen DB-Verlautbarung. In dieser Zeit habe er »auch die Deutsche Bahn bei mehreren Projekten beraten...

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