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11.11.2017 / Inland / Seite 5

Im Namen des Profits

Siemens will Tausende Arbeitsplätze vernichten. Widerstand an mehreren Standorten

Daniel Behruzi

Die Ankündigung von Stellenstreichungen bei Siemens schlägt weiter hohe Wellen. Sollten Werke geschlossen oder Teile der Produktion verlagert werden, werde es energischen Widerstand geben, kündigten Berliner Siemens-Betriebsräte nach einem Treffen am Freitag an. »Siemens muss sich auf eine Auseinandersetzung einstellen«, so der Bevollmächtigte der Berliner IG Metall, Klaus Abel. Konzernchef Josef »Joe« Käser hatte am Donnerstag »schmerzhafte Einschnitte« vor allem in der Kraftwerksparte angekündigt. Laut Medienberichten stehen bis zu 4.000 Jobs zur Disposition. Zudem sollen beim Tochterunternehmen Siemens Gamesa, das Windturbinen herstellt, bis zu 6.000 Arbeitsplätze vernichtet werden.

An verschiedenen Standorten des Siemens-Konzerns mit seinen hierzulande rund 114.000 Beschäftigten machen Belegschaften gegen die Kürzungspläne mobil. In Görlitz demonstrierten am Donnerstag nachmittag fast 2.000 Siemens-Arbeiter gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen des s...

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