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11.11.2017 / Schwerpunkt / Seite 3

Zwei Eckpfeiler

Saudi-Arabien und Israel: Gemeinsame Interessen, aber keine offiziellen Beziehungen

Knut Mellenthin

Dem 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald Trump, eilte vor seinem Amtsantritt der Ruf voraus, er wolle eine friedlichere Außenpolitik betreiben als seine Vorgänger und den Trend zu immer mehr Auslandseinsätzen der US-Streitkräfte auf immer mehr Schauplätzen zumindest aufhalten und umkehren, wenn nicht sogar beenden. Je nach eigener Interessenlage und Sichtweise kommentierten das manche mit Sorge und andere mit Hoffnung. Selbst einige Linke, besonders aber Exlinke mit Querfrontneigungen, warben dafür, »erst einmal abzuwarten« und dem Mann »eine faire Chance« zu geben.

Die Illusionen über Trump beruhten auf einer selektiven Wahrnehmung seiner Äußerungen. Erstens sollte kein vernünftiger Mensch glauben, dass sich das innen- oder außenpolitische Programm eines Politikers aus seinen Äußerungen während eines Wahlkampfs herauslesen lasse. Zweitens waren Trumps Äußerungen widersprüchlich, um verschiedene Standpunkte seiner Zielgruppen zu bedienen. In...

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