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08.11.2017 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Atemnot in Hongkong

Chinas Sonderverwaltungszone leidet unter starker Luftverschmutzung. Umweltschützer fordern Trendwende in Verkehrspolitik

Thomas Berger

Auch Hongkongs Umweltschützer schlagen Alarm: Die Luftqualität in der chinesischen Sonderwaltungszone verschlechtere sich seit Jahren. Während das Problembewusstsein der Bevölkerung zunimmt, unternimmt die Politik bisher wenig, um vor allem den Schadstoffausstoß durch den Straßenverkehr deutlich einzuschränken. »Je nachdem, wie der Wind steht, wird es noch schlimmer«, sagt Winnie Tse im Gespräch mit jW. Die Aktivistin ist Mitglied des unabhängigen Clean Air Networks (CAN), einer von zahlreichen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) der Sieben-Millionen-Einwohner-Metropole.

CAN hat der Luftverschmutzung in Hongkong den Kampf angesagt. Besonders im Winter nehme die Verschmutzung um bis zu 30 Prozent zu. Vor allem dann, wenn der Wind von Norden weht. Dort in Nachbarschaft Hongkongs am Perlflussdelta, schlägt das industrielle Herz der Volksrepublik China. Und dort »atmet« die Riesenstadt Shenzhen (12,5 Millionen Einwohner). Viel schlechte Luft drückt der Wind ...

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